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07.04.2006
Immer mehr Klagen gegen Spam-Mails
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen in Deutschland hat im Rahmen einer Kampagne bisher über eine Million Beschwerden gegen lästige Spam-Mails erhalten. Das größte Problem dabei ist, die Verantwortlichen zu ermitteln, weil bis zu 90 Prozent der Mails aus dem Ausland kommen...
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Die Inhalte der meisten Spammails drehten sich um Werbung von Arzneimitteln, Software und Erotik. Beim deutschsprachigen Spam handelt es zu 50 Prozent um sogenannte Phishing-Mails, mit denen Kriminelle versuchen, beispielsweise Accountdaten sowie PINs und TANs für Online-Banking zu erhalten.
In Deutschland fordern die Verbraucherschützer deshalb ein Anti-Spam-Gesetz, das das Versenden von Mails oder Kettenbriefen mit kriminellem Hintergrund als Straftat einstuft. Diese Ordnungswidrigkeit soll mit Geldbußen verfolgt werden können.
Tipps und Infos zum Schutz gegen Spam finden sich auf der Webseite verbraucher-gegen-spam.de.
"Spaminfos für Eilige" gibt eine Übersicht der rechtlichen Grundlagen zur Spambekämpfung sowie eine Link- und Urteilessammlung.
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