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News
15/06/2009

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teamBLAU für sie unterwegs: Web 2.0 für Betriebe im Meraner Land

Die Marketinggesellschaft Meran hatte eingeladen: "Das Internet wird immer beliebter und wichtiger für die Reiseentscheidungen. Wir alle stellen uns die Frage, wie Web 2.0 eingesetzt werden kann, um erfolgreiches Online Marketing aus Leistungsträgersicht zu betreiben. Die Marketinggesellschaft Meran (MGM) lädt den Gastreferenten Florian Bauhuber vom Institut für eTourismus – Tourismuszukunft ein, der zum Thema „Näher am Kunden und besser auffindbar im Netz – Wie Web 2.0/ Social Media Ihren Betrieb unterstützen kann“ referieren wird."
Im Zuge der Veranstaltung wurde dann ein Streifzug quer durch die verschiedenen Social Web Angebote gemacht und ihre Funktion kurz vorgestellt:
Die provokante These der Veranstaltung lautete:
Wer braucht überhaupt noch eigene Homepages?
Es ist wahrscheinlich, dass sich der User in Zukunft alle relevanten Informationen direkt von anderen Usern aus dem Social Webs holt. Deshalb sollten die Betriebe ihre eigenen Blogs führen, ihre Informationen im Social Net streuen und sich mit anderen Netzwerken vernetzen.

Gegen diese These sprechen sicher einige Faktoren:
  • Der mundige Internetuser glaubt (hoffentlich) nicht mehr alles, was er im Internet sieht. Deshalb wird er auch der Flut von Blogberichten und manipulierten oder belanglosen "Eigenerfahrungen" nicht mehr trauen.

  • Wen sollen heute schon die ganzen Meldungen interessieren, die in den Facebooks und Blogs dieser Welt erscheinen? Bloß, weil dort viele "Verfolger" zu einem Thema eingetragen sind, bedeutet das noch lange keine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Materie.

  • In der Praxis schafft es der Hotelier oder Tourismusverein heutzutage selten, einmal in der Woche eine aktuelle meldung zu schreiben. Und wenn er keinen Nachwuchs hat, der das ganze mit Passion betreibt und voran bringt, wird es also an der Umsetzung scheitern. Und mal ehrlich: sollte ein Hotelier nicht in erster Linie ein guter Gastgeber in der realen Welt sein?

  • Schlußendlich wird der User eine Referenzseite brauchen, die er zum Vergleich heranziehen kann. Nur mit einer ordentlichen Adresse im Web wird man als seriöse Anlaufstelle akzeptiert werden.
Fazit:
Trotzem spricht natürlich nichts gegen den dezenten und überlegten Einsatz dieser "Hilfsseiten". Es ist sicher in jedem Fall sinnvoll, sich immer seinen Usernamen bei den noch meist kostenlosen Diensten zu sichern. Vielleicht ist man ja in zukunft in der Lage, die Funktionen auch gezielt zu nutzen.
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